
Hohendorf, Nischwitz, Göritzberg
Hohendorf trägt seinen Namen zu Recht – das kleine Dorf liegt nördlich von Bürgel auf einer Anhöhe. Noch höher gelegen ist die Kirche – eine weithin sichtbare Landmarke. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten im Innenraum wurde das Gotteshaus 2002 neu eingeweiht. Regelmäßig finden hier nicht nur Gottesdienste statt. Zu den Chor-
und Gospelkonzerten und dem schon traditionellen Adventskonzert mit dem Chor "alta villa" füllen sich die Bänke in der Kirche. Die historisch wertvolle Orgel bedarf einer gründlichen Sanierung.
Seit fast 1000 Jahren prägt die Landwirtschaft das Leben in den drei Dörfern der oberen Abteil. Nach privater Einzelwirtschaft und Landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaft werden heute die umliegenden Felder vor allem von der Bäuerlichen Aktiengesellschaft "Abtei" mit Sitz im benachbarten Rauschwitz bewirtschaftet. Die Tiere der Schäferei Irrgang weiden auf den
angrenzenden Wiesen. In Göritzberg ist eine Schlosserfirma ansässig.

Nischwitz und Göritzberg waren schon immer nach Hohendorf orientiert. Die kleinen Orte slawischen Ursprungs besaßen keine eigene Kirche, keine Schule; aber bis 1950 eine eigene Gemeindevertretung. Ab Juli 1950 bis zur Gebietsreform im Jahr 1994 bildeten sie mit Hohendorf eine Gemeinde. In Nischwitz fallen insbesondere die schönen, gut erhaltenen Fachwerkhäuser auf. (Außerdem finden wir hier einen als FND geschützten Teich.)
Seit 1996 lockt jedes Jahr am Ostersonnabend ein weithin leuchtendes Osterfeuer viele Besucher zur nahegelegenen Wilhelmshöhe mit zwei großen alten Gerichtslinden, von welcher aus man bei guter Sicht die Leuchtenburg sehen kann. Vom Flurstück "Die Windmühle" in Göritzberg hat man ebenfalls eine herrliche Aussicht über weite Teile unseres Landkreises.
