Bekannt wurde die Stadt Bürgel durch ihre traditionellen blau-weißen Töpferwaren. Schon im 17. Jahrhundert trug Bürgel daher den Beinamen Töpferstadt und seit mindestens 450 Jahren werden in Bürgel ununterbrochen Gefäße aus Ton hergestellt. In Familienbetrieben und neuen Töpferwerkstätten produzieren Meister und Gesellen auf traditionelle Weise Teller, Tassen, Schüsseln, Vasen und vieles mehr. Sie können in den Bürgeler Werkstätten den Töpfern bei der Arbeit zuschauen, staunen wie ein Topf auf der Scheibe wächst, sehen wie ein Henkel gezogen und wie weiße Punkte auf blauem Untergrund getupft werden.
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Töpfereien

Die gegenwärtig in und um Bürgel angesiedelten Werkstätten stellen keineswegs alle blaues Geschirr mit weißen Tupfen her, konzentrieren sich jedoch auf Gefäße für den täglichen Gebrauch und bedienen damit einen Kundenkreis, dem Ästhetik im Alltag am Herzen liegt.


Keramikmuseum

Als eines der ältesten Keramikmuseen seit 1880 überhaupt wird insbesondere die 450-jährige Töpfertradition in Bürgel dokumentiert. Darüber hinaus werden ergänzende Sammlungsbereiche zur deutschen und Thüringer Keramikgeschichte vor allem der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie zur Gegenwartskeramik.